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Die global tätige Softwareberatung ThoughtWorks zeigt in der 20. Ausgabe ihres Technology Radar auf, dass die Ökosysteme rund um das Infrastruktur-als-Code-Softwaretool Terraform und die Open-Source-Sprache Kotlin stark wachsen und sich in Unternehmen stärker etablieren.

Der wachsende Reifegrad des Terraform-Ökosystems kommt CIOs zugute, deren MitarbeiterInnen nicht mehr Nächte durcharbeiten müssen, um unerwartete Ausfälle zu beheben. Terraform ist ein Open Source Infrastruktur-als-Code-Softwaretool, das die Entstehung von Snowflake-Servern reduzieren kann. Der aktuelle Technology Radar hebt die Verbreitung von Tools rund um Terraform hervor, die bereit sind für Enterprise IT.

Auch Kotlin hat eine deutliche Erweiterung in Bezug auf Tools, Frameworks und Support erfahren, was es zunehmend zu einer sinnvollen und zukunftsfähigen Wahl für EntwicklerInnen macht.

"EntwicklerInnen, die Kotlin noch nicht ausprobiert haben, sind gut beraten, einen Blick darauf zu werfen, was es leisten kann“, sagt Dr. Rebecca Parsons, Chief Technology Officer bei ThoughtWorks. „Es ist eine wirklich gute Sprache mit soliden Features und einem wachsenden Ökosystem.“

Der Technology Radar, der zwei Mal im Jahr veröffentlicht wird, basiert auf ThoughtWorks Beobachtungen, Gesprächen und Erfahrungen bei der Lösung komplexer geschäftlicher Herausforderungen seiner Kunden. Der Report nutzt einen visuellen Ansatz, um die Trends in vier Gruppen einzuteilen: Techniken, Plattformen, Tools sowie Programmiersprachen und Frameworks. Innerhalb dieser Gruppen wird jeder Trend mit einer Empfehlung versehen: „Assess“ für Technologien, die eine Evaluation wert sind; „Trial“ für Technologien, die einsatzbereit sind, und die ThoughtWorks bereits in Produktion gesehen hat; „Adopt“ für ausgereifte Technologien; und „Hold“ für Technologien, von deren Verwendung zum aktuellen Zeitpunkt abgeraten wird

Dies sind die vier Trends im aktuellen Technology Radar:

  • Die sich ändernde Gestalt von Daten

    Vor einem Jahrzehnt waren Daten gleichbedeutend mit relationalen Datenbanken. Seitdem ist das Datenvolumen stark angewachsen und die Daten kommen aus unterschiedlichen Quellen. Unternehmen sind auf der Suche nach Antworten in Echtzeit. Für EntwicklerInnen kann es zur Herausforderung werden, die geeigneten Tools und Strategien zu identifizieren, um die Daten bestmöglich zu nutzen. Software-ArchitektInnen und EntwicklerInnen sollten natürlich die neuen Möglichkeiten nutzen, sie sollten aber gleichzeitig darauf achten, die neuen Tools nicht einfach wie die bereits bekannten einzusetzen.

    „Wir sollten uns bewusst sein, dass wir uns mitten in einer Phase der großen Veränderung befinden was den Umgang mit Daten angeht“, sagt Erik Dörnenburg, Head of Technology bei ThoughtWorks.

  • Wachsendes Terraform-Ökosystem
    Entwickler mögen Abstraktionsschichten, denn diese verringern die Komplexität. Dies zeigt sich über mehrere Ausgaben des Technology Radar hinweg an der Art und Weise, wie Teams mit den Schnittstellen von Clouds und Containern umgehen. Lange lag der Fokus auf der Container-Technologie Docker und deren Ökosystem. Dann verschob sich der Fokus hin zu Container-Plattformen wie Kubernetes. Aktuell liegt die meiste Aktivität auf Infrastructure as Code im und dem Terraform-Ökosystem.

  • Kotlin im Aufschwung
    Die Programmiersprache Kotlin ist im Technology Radar weiterhin stark vertreten und gewinnt auch über Android hinaus an Bedeutung. Kotlin ist bei EntwicklerInnen beliebt und erscheint über verschiedene Plattformen und Tools hinweg. Das pragmatische Design, hochmoderne Tools und ein wachsendes Ökosystem ermöglichen den Erfolg dieser Programmiersprache.

  • Grenzen der Kapselung lösen sich auf
    Der Trend „alles als Code“ – Infrastruktur, Security, Compliance und Operations – führt oftmals zu hochkomplexen Konfigurationssystemen oder umfangreicher Nutzung von visuellen Orchestrierungs-Tools. Teams arbeiten mit unterschiedlichsten Komponenten auf verschiedenen Ebenen, die zu einem einzigen System verschmelzen. Dabei ist es dann leicht möglich, dass Businesslogik in Orchestrierungswerkzeugen und Konfigurationsdateien endet. Obwohl dies manchmal notwendig ist, empfehlen wir den Teams, diesen Code dort zu belassen, wo EntwicklerInnen sich an Tests, Versionskontrolle, Continuous Integration und andere bewährte Entwicklungspraktiken halten können. 
Unter Thoughtworks.com/radar findet sich eine interaktive Version des Technology Radar. Eine PDF-Version steht zum Download bereit.

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