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Die Entstehung von Alexa, Siri und Cortana bewegt immer mehr Unternehmen dazu, Benutzer-Schnittstellen mit Dialogfunktion in die Kundenkommunikation einzubinden, um die Kommunikation zu optimieren. Dies ist ein wichtiger Trend, den die weltweit tätige IT-Beratung ThoughtWorks in ihrem neuen Technology Radar hervorhebt. Der Report, der zweimal jährlich erscheint, bewertet die neuesten Trends in Bezug auf Softwareentwicklung und Geschäftsstrategie. In den vergangenen vier Monaten haben mehr als 700 Unternehmen das ThoughtWorks Tool „Build Your Own Radar“ genutzt, um ihre Technologie-Landschaft abzubilden und sicherzustellen, dass ihre Technologiestrategien mit den entstehenden Trends der Industrie im Einklang sind.

Die 16. Ausgabe des Technology Radar wurde vom ThoughtWorks Technology Advisory Board erstellt und richtet sich an IT-Entscheider, Entwickler und CTOs. Grundlage des Reports sind ThoughtWorks Beobachtungen, Gespräche und Erfahrungen bei der Lösung komplexer geschäftlicher Herausforderungen ihrer Kunden. ThoughtWorks beschäftigt 4000 Mitarbeiter in 14 Ländern. Die Technologieberatung unterstützt große Unternehmen unterschiedlicher Branchen - hierzu gehören Retail, Finanzdienstleistungen, Reise- und Transport sowie Technologie und Automotive - bei der digitalen Transformation ihrer Geschäftsmodelle, um diese zukunftssicher zu machen.

„IT-Experten erkunden gerade, wie sich User Interfaces mit Dialogfunktion und Verarbeitungsprogramme für natürliche Sprachen auf die Geschäftsstrategie auswirken. Bei ThoughtWorks sehen wir, dass es in der Zukunft eine größere Bandbreite an Interaktionen geben wird, die Gestik, Mimik und Berührung integriert. Hierdurch wird die Grenze zwischen physischer und digitaler Erfahrung aufgeweicht. Wenn man einfache Aufgaben mittels computergesteuerter Prozesse erledigt, können sich die Technologie-Experten neuen Aufgaben, komplexen Wechselwirkungen und deren Auswirkungen widmen,“ sagt Dr. Rebecca Parsons, Chief Technology Officer bei ThoughtWorks.

„Sich weiter entwickelnde Interaktionen heißt, dass Unternehmen neue Möglichkeiten haben, mit ihren Kunden in Kontakt zu treten und dass durch „Intelligence as a Service“ eine neue Wertschöpfung entsteht. Es ist wichtig zu verstehen, was bereits etabliert ist und wie man sich als Unternehmen von anderen Marktteilnehmern abheben kann,“ kommentiert Mike Mason, Global Head of Technology bei ThoughtWorks. „Wenn Technologieunternehmen von diesen Veränderungen profitieren wollen, dann müssen sie Steine aus dem Weg räumen und es ihren Entwicklern ermöglichen, das zu tun, was sie am liebsten machen möchten: wegweisende Software entwickeln.“

Folgende Themen im neuen Technology Radar sind von Bedeutung:

Conversational User Interfaces (UI) und Natural Language Processing

  • Conversational UI hat ein breites Spektrum an Design erreicht wie beispielsweise intelligente Chatbots, die Bedeutungen durch natürliche Spracherkennung verstehen. Aktuell sind 32 Prozent der Führungskräfte der Meinung, dass Spracherkennung die am meisten genutzte Artificial-Intelligence-Technologie in ihrem Unternehmen ist.* ThoughtWorks hingegen sieht multimodale Interaktion mit der Integration von Gestik, Mimik und Berührung als die Zukunft von conversational UI.
  • Mehr dazu unter folgendem Link: thght.works/ConUI

Intelligence as a Service

  • In letzter Zeit sind mehrere Plattformen entstanden, die viele erstaunlich leistungsfähige Funktionen bieten von Spracherkennung, Stimmerkennung über Image Recognition und Deep Learning. Unternehmen erkunden bereits, welche neuen Möglichkeiten sich für ihr Geschäft ergeben, wenn sie althergebrachte Erkennungsmethoden mit der neuen Intelligenz verbinden.
  • Mehr dazu unter folgendem Link: thgth.works/IntSer

Developer Experience als neues Unterscheidungsmerkmal

  • Das Design der Nutzererfahrung ist seit Jahren ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal für Firmen, die Technologieprodukte entwickeln. Das Entstehen neuer Tools in Verbindung mit dem Wettbewerb um die besten IT-Talente führt dazu, dass die Developer Experience mehr in den Fokus rückt. Der Trend geht dahin, dass Unternehmen Angebote in der Cloud danach beurteilen, wie nahtlos die Zusammenarbeit der Software-Entwickler darüber klappt, ob sie APIs als Produkte werten und wie einfach man Teams zusammenstellen kann, die in ihrer Arbeit auf Produktivität fokussiert sind.
  • Mehr dazu unter folgendem Link: thgth.works/DevExp

Die Zunahme an Plattformen

  • Die heutigen Plattformen nutzen eine self-service-API mit ausgereiften Tools wie Docker, Kubernetes und DCOS, die für Teams konfiguriert sind. Mehrere bedeutende Firmen aus dem Silicon Valley haben kürzlich aufgezeigt, dass der Aufbau der passenden Plattform wichtige Vorteile mit sich bringt, wie beispielsweise Amazon mit AWS Infrastruktur-Plattformen.
  • Mehr dazu unter folgendem Link: thgth.works/RiseOTP

Allgegenwärtiges Python

  • In der Vergangenheit war es so, dass wenige Unternehmen mit der Programmiersprache Python gearbeitet haben. Jedoch zeigen aktuelle Trends rund um das Thema Artificial Intelligence (AI), die Reife von Python 3 und Ansätze in der Architektur wie Microservices und Container, dass sich Python im Ökosystem der Programmiersprachen immer mehr durchsetzt.
  • Wir sehen es so, dass Python die geteilte Welt der Datenanalysten und Entwickler in den Unternehmen zusammenbringt und sich als gemeinsame Sprache für Modelling und Research sowie für die finale Bereitstellung der Software etabliert.
  • Mehr dazu unter folgendem Link: thgth.works/PerPyt

Unter Thoughtworks.com/radar haben Sie Zugang zu der interaktiven Version des Technology Radar. Hier steht das PDF zum Download bereit. Sie können auch Videos anschauen, in denen die Themen ausführlich diskutiert werden.

ThoughtWorks bietet ebenfalls Zugang zu einem Open-Source visualization tool an. Hier kann das Technologie-Portfolio abgebildet werden und man kann messen, was funktioniert und was nicht. 

*https://www.narrativescience.com/state-of-ai 

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