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Berührungslose Interaktionen

Ein breites Spektrum an verschiedenen Möglichkeiten, mit Geräten zu interagieren, ohne sie physisch berühren zu müssen.

Die COVID-Pandemie hat das Interesse an Eingabemethoden verstärkt, die keine physische Interaktion der Benutzer:innen zur Steuerung eines Geräts erfordern. Dazu gehören eine Vielzahl von Eingabemethoden wie zum Beispiel Sprach- und Gestenerkennung.

Beschreibung

Ein breites Spektrum verschiedener Möglichkeiten, mit Geräten zu interagieren, ohne sie physisch berühren zu müssen.

Vorteile

Bei Verbraucher:innen, die auf Sauberkeit und Hygiene bedacht sind, sowie in Situationen, in denen es unpraktisch ist, die Hände zu benutzen, könnten berührungslose Interaktionen großen Anklang finden.

Trade-offs

Möglicherweise müssen Sie berücksichtigen, wie Ihre Backend-Systeme nuancierte oder mehrdeutige Informationen über berührungslose Interaktionen erfassen.

Anwendung

Viele Verbraucher:innen sind daran gewöhnt, Siri, Alexa und Co. sprachliche Anweisungen zu erteilen. Einige Autos beginnen, Gesten als Mittel zur Steuerung zu erkennen.

Beschreibung


Eine Reihe von Techniken – wie Sprach- und Gestenerkennung – die es Benutzer:innen erlauben, mit Geräten zu interagieren, ohne sie berühren zu müssen. 


Viele Verbraucher:innen sind bereits damit vertraut, digitale Assistenten wie Siri und Alexa über Sprachbefehle zu steuern. In ähnlicher Weise sind viele Autos mit sprachgesteuerten Bedienelementen ausgestattet, in einigen werden sogar Gestensteuerungen erprobt.


Die COVID-Pandemie wird wahrscheinlich das Interesse an berührungslosen Interaktionen weiter verstärken. Viele von uns haben Bedenken, öffentliche Bildschirme zu benutzen, die schwer zu desinfizieren sind.

Vorteile


In dem Maße, in dem die Technologie unser Leben immer mehr durchdringt, haftet der alten Vorstellung von der Eingabe über eine Tastatur zunehmend etwas Anachronistisches an. Berührungslose Interaktionen könnten Sie in vielen Fällen bei der Bereitstellung einer besseren Kundenerfahrung unterstützen: Laut einer Studie bevorzugen 59 Prozent der Verbraucher:innen an öffentlichen Orten, wie Geschäften, Banken und Behörden die Nutzung sprachbasierter Schnittstellen. Beim Betrieb von Geräten in öffentlichen Räumen werden die Bedenken von Verbraucher:innen in Bezug auf gemeinsam genutzte Schnittstellen wahrscheinlich noch eine ganze Weile zunehmen.

Trade-offs


Viele der heutigen Backend-Systeme wurden für die physische Dateneingabe entwickelt. Wenn Sie beispielsweise zu einem sprachbasierten Bestellsystem übergehen, müssen Sie darüber nachdenken, wie Sie diese Informationen erfassen und die Interaktion gestalten. Müssen Sie bestehende Systeme verändern, um berührungslose Interaktionen zu ermöglichen?


Derzeit werden viele berührungslose Schnittstellen unabhängig voneinander entwickelt. Bei einer Technologie wie der Gestensteuerung dürfte die Bereitschaft der Verbraucher:innen zur Übernahme eher gering sein, solange keine Standardisierung existiert, welche Aktionen Gesten auslösen könnten.


Außerdem ist ein Großteil der heutigen Technologie noch unvollkommen. Die Spracherkennung versagt oft in lauten Umgebungen und die Gestensteuerungen sind bei schlechter Beleuchtung nicht immer genau.

Anwendung


Berührungslose Interaktionen wie die Sprachsteuerung sind eine gängige Methode zur Interaktion mit Home-Gaming-Systemen, digitalen Assistenten und Infotainment-Systemen im Auto. Und Smartphones mit ihrer Pinch-to-Zoom-Steuerung oder dem Wischen nach links haben vielen Verbraucher:innen das Konzept der Gestensteuerung nahegebracht.


Das Interesse an berührungslosen Interaktionen dürfte wahrscheinlich in nächster Zeit noch zunehmen.

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