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Gestenerkennung
Gestenerkennung
Gestenerkennung

Bei der Gestenerkennung werden Bewegungen in digitale Eingaben übertragen. Das neue und teils bequemere Wege der Interaktion mit Maschinen ermöglicht.

Die Anwendungsgebiete der Gestenerkennung haben sich in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt. Ob „In-Air"-Systeme von BMW, die präzise Gesten des Fahrers zur Steuerung von Navigations- und Audiosystemen verwenden oder Videospiele und berührungslose Computerterminals, die von Chirurgen verwendet werden: Die Gestenerkennung hat sich schnell von einer Neuheit zu einer bequemen, teils sogar gänzlich transformierenden Alternative für die Interaktionen zwischen Maschinen und Geräten entwickelt.

Beschreibung

Ein Computer-Eingabesystem, das menschliche Gesten erkennt und interpretiert.

Vorteile

Die Gestenerkennung stellt für Kund:innen wie für Mitarbeiter:innen ansprechende, praktische und inklusive Erfahrungen bereit.

Trade-offs

Die Technologie ist noch nicht ausgereift und möglicherweise nicht genau genug, um sie in Systemen mit Kontakt zu Kund:innen einzusetzen.

Anwendung

Die ersten Anwendungen waren in der Unterhaltungselektronik zu finden, aber inzwischen wird die Gestenerkennung auch in der Automobilindustrie und in der Medizin eingesetzt.

Beschreibung


Gestenerkennung ist eine Technologie, die Kameras und haptische Geräte verwendet, um menschliche Gesten zu erfassen, zu erkennen und zu interpretieren. In der Regel handelt es sich dabei um einfache Bewegungen wie das Auf- und Abbewegen des Arms oder das Winken mit der Hand. Moderne Tools zur Gestenerkennung können jedoch auch kleinere und differenziertere Bewegungen erkennen, wie z.B. Zwicken, kleinere Wischbewegungen und einzelne Fingerbewegungen.


Die Gestenerkennung ermöglicht Kund:innen die Interaktion mit Ihren Systemen in Situationen, in denen Tastaturen, Sprachsteuerung oder andere Eingaben unpraktisch sind. So können Sie Ihr Angebot von anderen differenzieren, indem Sie Ihren Kund:innen einen überzeugenden Service bieten.

Vorteile


Die Gestenerkennung ermöglicht neuartige Formen der Mensch-Maschine-Interaktion, bei denen der Kontext der Benutzer:innen in diesen Ansatz einfließt. Ein Beispiel dafür ist die Pinch-to-Zoom-Funktion, mit der sich die ersten iPhones von anderen Smartphones unterschieden. 


Die Gestenerkennung ist ein leistungsfähiges Tool, um Kund:innen mit besonderen Bedürfnissen den Zugang zu Ihren Diensten zu erleichtern, indem sie z.B. die Kommunikation durch Gebärdensprache ermöglicht.


Nach der COVID-19-Pandemie sind Interesse und Wertschätzung von Kund:innen für berührungslose digitale Erlebnisse wahrscheinlich größer denn je. Die Interaktion durch Bewegung ist nun nicht mehr nur eine neuartige Alternative, sondern es besteht auch die zwingende Notwendigkeit, sicherere berührungsfreie Erfahrungen anzubieten.

Trade-offs


Vielen heute verfügbaren Tools und Technologien mangelt es noch an Finesse und Präzision, die für eine durchweg überzeugende Kundenerfahrung erforderlich sind.


Da die Technologie noch relativ neu ist, gibt es eine Verzögerung zwischen einer Geste, der Erkennung dieser und der Reaktion des Computers auf diese Geste. Genauigkeit und Auflösung können ebenfalls eine Herausforderung darstellen – es sei denn, man kombiniert mehrere Gesten-Technologien (Kameras und haptische Geräte).


Die Systeme können bei schlechter Beleuchtung, in belebten Umgebungen und sogar bei unterschiedlichen Wetterbedingungen Probleme haben. Wird ein noch zu ungenaues System umgesetzt, kann das ein Produkt auf dem Markt zurückwerfen und die Akzeptanz verzögern.

Anwendung


Die Gestenerkennung ist bis heute eine neuartige Technologie geblieben. Die meisten Anwendungen finden sich in der Unterhaltungsbranche – z.B. bei bewegungsgesteuerten Spielen – oder in experimentellen Einzelhandelsumgebungen, in denen Kunden über Produkte wischen und mit Terminals interagieren können, ohne sie zu berühren.


Aber auch in Bereichen, in denen Menschen nicht physisch mit einer Maschine interagieren können, hat die Technologie viele überzeugende Anwendungsfälle gefunden. Chirurgen beispielsweise nutzen die Gestenerkennung, um mit Bildschirmen und Systemen zu interagieren, während sie anspruchsvolle Eingriffe vornehmen – eine sichere und hygienische Alternative zum Berühren des Bildschirms.


Auch für Menschen mit körperlichen Einschränkungen wird Technik durch die Gestenerkennung zugänglicher und inklusiver. Wenn sie physisch nicht ohne Weiteres mit Bildschirmen oder anderen Eingabemethoden interagieren können, schafft die Gestenerkennung gleiche Bedingungen und ermöglicht es ihnen, sehr komplexe digitale Aufgaben auszuführen.

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